Umschulung in der Schweiz: welche Wege es gibt

Umschulung heisst in der Schweiz meist: ein zweiter eidgenössischer Berufsabschluss. Vier Wege führen dorthin – je nach Berufserfahrung unterschiedlich lang.

Häufige Fragen

Umschulung in der Schweiz: welche Wege es gibt

«Umschulung» ist kein Begriff des schweizerischen Bildungsrechts. Gemeint ist in der Regel ein zweiter Berufsabschluss, und dafür gibt es vier Wege: die verkürzte berufliche Grundbildung für Erwachsene, die direkte Zulassung zur Abschlussprüfung nach Artikel 32 der Berufsbildungsverordnung, die Validierung von Bildungsleistungen und die reguläre Lehre. Alle vier führen zum gleichen eidgenössischen Abschluss – EBA oder EFZ –, unterscheiden sich aber stark in Dauer und Aufwand. Wer bereits mehrere Jahre im Zielberuf gearbeitet hat, kommt über Artikel 32 oder die Validierung am schnellsten zum Abschluss. Wer den Bereich wechselt, beginnt meist mit einer verkürzten Grundbildung. Welche Verfahren dein Kanton für welchen Beruf anbietet, sagt die kantonale Berufsberatung – das ist kantonal geregelt und unterscheidet sich.

Welches Berufsfeld passt zu dir?

Der Berufs-Check vergleicht deine Interessen, Stärken und Werte mit über 1800 Schweizer Berufen – auf der Bildungsstufe, die zu deiner Ausgangslage passt. 64 Fragen, rund 10 Minuten, kostenlos.

Berufs-Check starten →

Auch zu diesem Berufsfeld

FR · IT

Stand der Angaben: 09/2026